Grenzwissenschaften: Nibiru und die Erdbeben
- March 16th, 2010
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Vor einiger Zeit habe ich ja bereits über Nibiru geschrieben. Mit den jüngsten Erdbeben in Haiti, in Chile und in der Türkei kommen nun immer neue “Argumente”, dies seien die ersten Vorboten von Nibiru: Erdbeben, Pole-Sift, Unheil und Weltuntergang. Wie Florian Freistetter gewohnt unterhaltsam schreibt, ist das schlichtweg falsch. Im statistischen Mittel ist kein signifikanter Anstieg von Erdbeben zu verzeichnen – tatsächlich gibt es pro Jahr um die 30.000 Erdbeben.
Sehr schön ist auch diese Aussage:
Mit den Erdbeben ist das so eine Sache. Bei Esoterikern und Pseudowissenschaftlern sind sie sehr beliebt. Sie passieren immer wieder und – in unterschiedlichen Stärken – treten quasi überall auf der Erde auf. Wer also Erdbeben vorhersagt, kann sich ziemlich sicher sein, dass seine “Vorhersage” dann auch eintrifft.
Weitere Infos bei Astrodictum Simplex.
Alles was nicht haarklein bewiesen und ergründet werden kann ist Esoterikern recht um in ihr Gebäude aus Mutmassungen und (oft recht voreiligen) Schlüssen zu bauen, mit dem sie dann wieder Panik machen wollen.
Ich frage mich nur: Wem nützt das was?
Essen die dafür vielleicht weniger Fleisch?
Verbrauchen sie weniger Benzin damit?
Was verkauft sich damit? Wovon wollen sie ablenken?