Posts Tagged ‘Kurios’

Deutschland von oben oder Tierdoku?

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nach der ersten Sendung von Deutschland von oben zum Thema “Stadt” sehr begeistert war. Umso enttäuschter war ich aber von der heutigen Ausgabe zum Thema “Land”. Anstatt uns beeindruckende Bilder von Deutschland zu präsentieren, konzentrierte sich dieser Teil der Reihe – entgegen der Ankündigung – auf die Dokumentation des Lebens von Steinadlern in den Alpen, Storchen, Zugvögeln und der Suche nach Rotwild. Lediglich ein paar kurze Szenen zu Stau, dem Flughafen, Landwirtschaft und Elbe passten thematisch ins Bild. Thema verfehlt. Setzen, sechs! Meiner Meinung nach passt das prima in Tierdokumentationen, wenn aber unbekannte Einblicke in das Land und die Landschaften versprochen werden, diese dann aber nur am Rande als Füllmaterial verwendet werden, ist das sehr schade. Bleibt zu hoffen, dass der dritte Teil wieder so gut wird, wie der Erste.

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Deutschland von oben

Durch Zufall bin ich gestern über die neue Terra-X-Serie im ZDF gestoßen. “Deutschland von oben” zeigt beeindruckende Bilder nach dem Vorbild des BBC-Formats “Britain from above”. Die Idee ist dementsprechend nicht neu, aber die Bilder sind nicht weniger faszinierend. Die erste Folge ist in der ZDF-Mediathek verfügbar. Folge zwei läuft am 30. Mai, Folge drei am 6. Juni. Eine DVD dazu ist geplant – ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

Deutschland von oben:

Britain from above:

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Liegt es an mir?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich falsch mache. Erst Ärger mit O2 - die mir inzwischen sogar versprochen haben, das zuviel gezahlte Geld zu erstatten – und jetzt mit 1&1. Telekommunikationsanbieter mögen mich wohl irgendwie nicht. Ich habe heute den ganzen Tag – acht Stunden lang – in meiner internetlosen Wohnung gehockt und gewartet, dass der Techniker auftaucht und mir mein Internet einrichtet. Wer kommt nicht? Genau – der Techniker. Nachfrage bei 1&1 ergibt nur, dass der gute Mann seinen Tagesabschluss bereits um 14.30 Uhr an 1&1 geschickt hat – wo er doch bis 16.00 Uhr bei mir vorbeikommen sollte – und darin steht, er hätte mich nicht angetroffen. Wie er das gemacht hat, wundert mich ein bisschen, denn ich war in dem Zeitraum nicht einmal aus dem Haus. Jetzt darf ich geschlagene zwei Wochen warten bis wieder ein Techniker kommt – und ich darf mir dann wieder einen ganzen Tag um die Ohren hauen, um auf den zu warten. Ich weiß ja nicht, wieviel Urlaub man bei 1&1 so hat, aber meiner ist begrenzt. Immerhin kriege ich nun erstmal einen UMTS-Key – das allerdings nur auf explizite Nachfrage und nicht aus Kulanz, wie man erwarten würde – nein, den darf ich für 10 Euro selber bezahlen. Und ich soll auch noch eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass ich zuhause war. Guter Kundenservice sieht wirklich anders aus.

1&1 – das Unternehmen, das mit toller Kundenzufriedenheit Werbung macht – lässt sich diesen “Service” übrigens auch noch fürstlich bezahlen: Der Spaß kostet mich nämlich geschlagene 60 Euro, da ich als Bestandskunde umgezogen bin. Die Grundgebühr läuft dabei natürlich weiter – ohne Leistung. Auch so kann man Geld verdienen. Jetzt schreibe ich mal Herrn D’Avis. Mal sehen, ob er dann wirklich persönlich vorbeikommt bis das Internet funktioniert. Ich hoffe nicht, denn ich habe eigentlich keine Lust, dass der zwei Wochen in meiner Wohnung hockt.

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Würdet ihn diesen Film sehen?

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O2 – Oder wie ich meine Kunden vergraule

In den vergangenen Wochen habe ich interessante Erfahrungen mit O2 gemacht. Um den Mitarbeitern des Unternehmens bei zukünftigen Fällen zu helfen, habe ich folgendes Merkblatt verfasst, dass als Anleitung für Kundenservice genutzt werden könnte. Das ist natürlich frei erfunden und nur als Orientierung gedacht ;-)

  1. Wenn ein Kunde kündigt, so rufen Sie diesen unverzüglich an. Bieten Sie ihm einen unverschämt günstigen Tarif (bspw. O2o) an, der zwar nicht ab sofort gilt, aber bereits 5 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Wichtig: Verschweigen Sie dabei, dass die kompletten Bedingungen des neuen Vertrags erst ab Ablauf des alten Vertrages gelten. Kommen Sie auch bloß nicht auf die Idee, zu erwähnen, dass sich die Vertragslaufzeit sogar noch um einen Monat verlängert – lassen Sie den Kunden lieber in dem Glauben, ab der Geltungsdauer des neuen Tarifs könnte auch zum Monatsende gekündigt werden. Verschweigen Sie außerdem wichtige Details dazu, für welche Leistungen der Tarif genau gilt – Telefonie, SMS, Internet?
  2. Sobald der Kunde eingewilligt hat, den unverschämt günstigen Tarif zu nutzen, stornieren Sie ohne Auftrag sämtliche aktive Zusatzoptionen. Damit der Kunde nicht auf die Idee kommt, dass dies zu seinem Nachteil sein könnte, senden Sie nach der “Wir haben wie gewünscht ihre Zusatzpaket gekündigt” – damit sind sie auf der sicheren Seiten – direkt eine zweite SMS hinterher: “Willkommen im neuen unverschämt günstigen Tarif, der Ihnen mehr fürs Geld bietet. Eine gute Wahl!”
  3. Senden Sie die Rechnung erst gut ein bis zwei Wochen nach Ablauf des Abrechnungszeitraums, ansonsten könnte der Kunde merken, dass Sie ihn die fehlenden Zusatzpacks teuer zu stehen kommen könnten. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, so könnte der Kunde nun das dreifache der bisherigen Rechnungssumme zahlen – es sei denn er widerspricht der Rechnung – jetzt heißt es Daumen drücken.
  4. Sollte der Kunde sich an den Kundenservice wenden, teilen Sie ihm mit, bis wann der Vertrag läuft und dass er schriftlich kündigen muss. Legen Sie anschließend einfach auf. Übertriebene Freundlichkeit ist im Kundenkontakt kontraproduktiv.
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TV-Tipp: Abenteuer Forschung

Passend zu meinen Beiträgen zu den Grenzwissenschaften (Nibiru, 2012) zeigt das ZDF am kommenden Mittwoch eine Sendung über das Phänomen Massenhysterie:

“Falsche Propheten – Wo bleibt die Katastrophe?”

Die Angst gehört zu den grundlegendsten Gefühlen des Menschen. Sie soll uns vor Gefahren bewahren, hat aber oft mit realen Risiken nichts zu tun. In der nächsten Ausgabe des ZDF-Wissenschaftsmagazins “Abenteuer Forschung” mit dem Titel “Falsche Propheten – Wo bleibt die Katastrophe” beleuchtet Harald Lesch am Mittwoch, 3. März 2010, 0.00 Uhr, alte und neue Katastrophenszenarien. Außerdem geht er der Frage nach, wie kollektive Panik entsteht und welcher Sinn sich in ihr finden lässt.

Risikoforscher versuchen, irrationalen Ängsten und übertriebenen Reaktionen durch Vernunft und Statistik Einhalt zu gebieten. Fakten sollen die Angstgespenster vertreiben. Doch: Wie sind solche Statistiken richtig zu lesen und können sie Menschen tatsächlich von übertriebenen Ängsten kurieren? Und: Wie groß ist das jeweilige Risiko tatsächlich? Die Antworten gibt Harald Lesch.

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Grenzwissenschaften: Nibiru

Nibiru, Niburu, der geheimnisvolle “Planet X”, Phoenix, Phaeton, Planet des Marduk, Brauner Zwerg – es gibt viele Seite im Internet, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen und wahrscheinlich auch ebenso viele Namen dafür. Einige dieser Namen sind höchstwahrscheinlich durch Missverständnisse entstanden - ich werde den Namen Nibiru verwenden. Verschiedene Videos, die auf YouTube und anderen Plattformen kursieren berichten über Nibiru. Nach dem Start von IRAS soll die NASA ein großes Objekt am Rande des Sonnensystems entdeckt haben – genannt: Planet X. Dabei wird häufig ein Video von “Planet-X-Experten” Marshall Masters zitiert, in dem folgende Informationen über Planet X zu finden sind: IRAS hat die Infrarotsignatur eines großen Objektes – einem braunen Zwerg – entdeckt, das im Jahr 1984 etwa 80 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt war. Laut einer Pressemitteilung der NASA wurde 1992 ein Körper von der 4- bis 8-fachen Erdmasse, der 11 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt war. Sollte es sich um dasselbe Objekt handeln, so ist die logische Schlußfolgerung: das Objekt kommt auf die Erde zu. Das Video legt dann fest: Wir leben in einem Binärsystem, der Planet X folgt einer langen elliptischen Umlaufbahn und der Planet wirkt sich störend auf die Sonne aus (gesteigerte Sonnenaktivität). Anschließend werden vermeintliche historische Beispiele für frühere Umrundungen zitiert, so etwa die Berichte über die Sintflut,  die zehn Plagen in Ägypten oder die Zerstörung von Atlantis. Zitiert wird dabei aus der Kolbrin Bibel. Aber laut anderen Videos sollen auch noch weit mehr historische Berichte existieren, etwa von den Sumerern, den Hopi-Indianer und den Maya kannten. Der massereiche Planet soll im Jahr 2012 auf dem Weg zum Zentrum des Sonnensystems die Erdumlaufbahn sehr passieren und durch die Gravitation für unzählige Katastrophen sorgen – darunter zum Beispiel Erdbeben, Meteoritenstürme oder auch eine Umkehrung des Erdmagnetfelds (Pole Shift). Es gibt inzwischen auch Berichte von verstärkten Bunkerbauaktivitäten verschiedener Regierungen.

Andere Videos, wie dieses, sprechen von anderen Quellen über Nibiru. Die Sumerer, die älteste Hochkultur der Erde, hat in Aufzeichnungen, Hinweise auf eine außerirdische Spezies hinterlassen: Die Anunnaki. Da es keinen plausiblen Zwischenschritt von früheren Menschen (Neandertaler, Cro-Magnon, etc.) zum heutigen Menschen gibt, sollen die Anunnaki uns geschaffen haben, damit wir als Sklaven für diese außerirdische Spezies arbeiten. Im Jahr 2012 soll der Planet mit seinen Bewohnern zurückkehren. Aus diesem Grund endet auch der Kalender der Maya im Jahr 2012 – er kündigt die Rückkehr der Götter an.

Bleibt die Frage, was sagen die Fakten? Gibt es ein solches Objekt, oder kann es ein solches Objekt theoretisch überhaupt geben?

1. Einen Planeten X gibt es tatsächlich – sogar mehrfach. Auch dies wird von den Nibiru-Experten nicht bestritten. Denn jeder hypothetische Planet wird von den Wissenschaftlern zunächst Planet X genannt. Zunächst wurde der Name für ein Objekt gebraucht, das angenommen wurde, um die Anomalien in der Bahn des Planeten Merkur zu erklären (vgl. Vulkan). Inzwischen konnte diese Anomalie jedoch mit Hilfe der Relativitätstheorie – Krümmung in der Raum-Zeit – erklärt werden. (vgl. Alpha Centauri: Gibt es einen 10. Planeten?). Aber auch die äußeren Planeten zeigen bestimmte Abweichungen. Die Planeten hinter Saturn wurden erst in relativ junger Vergangenheit entdeckt. Man erkannte auch bei Uranus Anomalien, daraufhin wurde wieder Planet X entdeckt: Neptun. 1930 entdeckte man aufgrund der Anomalien in der Umlaufbahn von Neptun wieder den hypothetischen Planet X: Pluto. Doch Pluto hat nicht genug Masse, um diese Anomalien in der Bahn des Neptuns zu erklären, so wurde im Jahr 1979 Plutos Begleiter Charon entdeckt. Im Jahr 2005 wurde ein weiteres Objekt ausgemacht, das heute den Namen Eris trägt. Insgesamt sind diese Himmelskörper aber nicht massereich genug, um ein Planet zu sein, daher wurden sie im vergangenen Jahrzehnt auf den Status Planetoid herabgestuft. Es wird in verschiedenen Meinungen davon ausgegangen, dass diese Planetoiden äußere Objekte des sogenannte Kuipergürtels sind. In der Lehrmeinung gibt es aber auch heute noch die Theorie über einen Planeten X, der ca. 0,5 Lichtjahre von der Sonne entfernt seine Runden dreht und etwa 1 bis 10 Jupitermassen besitzt. In dieser Entfernung ist dieses Objekt aber so dunkel, dass es von den derzeitigen Teleskopen kaum ausgemacht werden kann. Das Problem liegt hier also auf der Hand: Der Begriff Planet X steht für ein hyopthetisches Konstrukt, das ständig in verschiedenster Zusammenhängen auftaucht und jedes Mal eine andere Bedeutung hat. Sofern das entsprechende Objekt identifiziert wurde (bspw. Uranus, Neptun, Pluto), wird dieses Objekt natürlich nicht mehr Planet X genannt, sondern erhält einen Namen. Daher verschwinden dann auch relativ schnell wieder die Berichte über Planet X – es gibt das hyptothetische Konstrukt nicht mehr. Dies jedoch als Beweis für eine Vertuschungspolitik zu sehen, ist stark anzuzweifeln.

2. Ja, die IRAS-Mission im Jahr 1983 hat verschiedene Objekte entdeckt. Die NASA gab während der Pressekonferenz an, die Objekte auf den Bildern könnten alles sein “vom zehnten Planeten in unserem Sonnensystem bis hin zu fernen Galaxien”. Letztlich handelt es sich bei den Entdeckungen um Gaswolken und weit entfernte Galaxien, mit einem Planeten X oder Nibiru hat dies allerdings nichts zu tun.

3. Bei dem Objekt soll es sich um einen brauen Zwerg. Handeln aufgrund der Fusionsgrenze, die durch die Masse gesetzt werden, muss ein brauner Zwerg eine Masse von 13 bis 75 Jupitermassen besitzen. Weiterhin gilt der Kuipergürtel in einer Entfernung von 6 bis 7,5 Milliarden Kilometern als Rand des Sonnensystems. Ein Objekt in 80 Milliarden Kilometern Entfernung (das entspricht etwa 74 Lichtstunden) kann also als extrasolar bezeichnet werden.

4. Auch der Körper, den die NASA im Jahr 1992 bekanntgegeben haben soll, ist außerhalb unseres Sonnensystems und kann daher nicht als Planet unserer Sonne betrachtet werden. Wenn es sich um ein und dasselbe Objekt handeln würde, dann hätte der Planet innerhalb von 8 Jahren eine Strecke von 69 Milliarden Kilometern zurückgelegt und wäre dem entsprechend bereits Mitte der 1990er Jahre in Erdnähe angekommen.

5. Ein Objekt dieser Größe, dass im Jahr 2012 bereits ins innere des Sonnensystem vordringen bzw die Erde beeinflussen soll, müsste sich jetzt bereits auf Höhe des Saturns oder des Jupiters befinden. Damit wäre der Planet bereits jetzt mit bloßem Auge am Nachthimmel sichtbar. Es gibt auf Youtube Videos, die einen angeblichen Planeten in Sonnennähe zeigen sollen. Dabei handelt es sich um optische Effekte der Kameras oder Fakes – ein Planet der von der Erde aus in Sonnennähe sichtbar ist, befindet sich bereits auf einer sonnennahen Bahn, hätte uns also bereits passiert – ohne Weltuntergang.

6. Dass wir in einem Binärsystem leben sollen, halte ich für Unsinn, da die Bahnen der Planeten dann nicht so verlaufen könnten, wie sie es tun. Sie konnten mit Hilfe der Gravitationskräfte exakt bestimmt und bewiesen werden. Der Einfluss eines zweiten Sterns wäre so groß, dass man diesen nicht übersehen kann. Da Anomalien derzeit nur auf den äußeren Planetenbahnen auftreten, mag es Objekt im Randbereich des Systems geben, um einen Stern wird es sich dabei aber nicht handeln.

7. Der Planet soll bereits zu gesteigerte Sonnenaktivität führen. Die Sonnenaktivität folgt einem 11jährigen Zyklus von besonders starker und schwacher Aktivität. Das letzte Maximum wurde etwa 2000 erreicht. Das bedeutet, dass das nächste Maximum zwangsläufig um 2012 (laut Prognose im Mai 2013) auftreten sollte. Dies hat nichts mit einem Planeten zu tun, sondern ist vorhersagbar. Das moderne Maximum an Sonnenaktivität wurde im übrigen 1957 erreicht. Die Aktivität der Sonne im Allgemeinen ist derzeit relativ schwach – so gehen Astronomen davon aus, dass das kommende Maximum deutlich schwächer als die vergangenen Maxima der letzten 50 Jahre sein wird.

8. Die Kolbrin-Bibel. Ich finde es durchaus sehr geschickt, ein Buch zu schreiben, in dem alte Völker von einem Planeten berichten und dieses dann als Beweis für seine Panikmache zu gebrauchen. Tut mir leid, Herr Masters, so einfach lass ich Ihnen das nicht durchgehen. Diese Quelle kann nicht als glaubwürdig angesehen werden.

9. Pole-Shift: Eine Umkehrung des Magnetfelds hat es in der Erdgeschichte bereits mehrmals gegeben. Der einzig messbare Effekt, wäre der Wegfall des Schutzes vor dem Sonnenwind. Es käme also mehr kosmische Strahlung auf die Erde, was zu einer erhöhten Mutationsrate führt – das allerdings muss nicht per se schlecht sein. Ein Pole-Shift dauert zudem mehrere 1000 Jahre. Selbst wenn dieser 2012 einsetzen würden, würde wir davon nichts mitbekommen.

Ich hoffe, ich konnte einige Klarheiten beseitigen. Ansonsten kann ich nur noch das Blog von Florian Freistetter empfehlen, der sich dem Thema ausführlichst angenommen hat.

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Song Interpretations: Trivium

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Twitternde Merkwürdigkeiten

Ich bin doch immer wieder erstaunt, was die Menschen sich einfallen lassen, um aufzufallen oder andere reinzulegen. Auf Twitter treibt dieser Drang mitunter merkwürdige Blüten. Zwei davon möchte ich heute vorstellen:

1. Das twitternde Ehebett: @newlywedsontjob

Die Geschichte: Simpel. Ein junger Mann (gehe ich jetzt einfach mal von aus) wurde bei seiner Hochzeit von seinem Trauzeugen fies reingelegt. Als jener Trauzeuge dann selbst heiratet und den jungen Mann bittet wiederum sein Trauzeuge zu werden, hat er selbsctverständlich Angst, dass ihm ähnliches passieren könnte. Daher bittet er darum, dass keine Streiche vor (!) der Hochzeit gespielt werden. Als das frisch vermählte paar im Urlaub ist, und der junge Mann auf das Haus aufpasst, kommt ihm eine Idee… Es ist immerhin nach der Hochzeit und so ist alles erlaubt. Und so montiert er einen Drucksensor in das Ehebett ein, dass nun immer twittert, wenn das paar den ehelichen Pflichten nachgeht. Dabei werden Intensität und Dauer bekanntgegeben. Immerhin: Den Namen des Paares hält der junge Mann für sich.

2. Der twitternde Bürostuhl: @officechair

Das technische Vorbild für das twitternde Ehebett war der twitternde Bürostuhl. Statt einem Drucksensor wurde hier allerdings ein Gassensor eingebaut, der wiederum immer dann twittert, wenn die Person, die auf ihm sitzt furzt. Sozusagen ein Alarmgeber für den Büroalltag. Sehr schön dabei: Der Bürostuhl liefert auch gleich die passende Anleitung für den Bürostuhl zum Selberbauen: http://www.instructables.com/id/The-Twittering-Office-Chair/

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